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Amitriptylin

Amitriptylin und Haustiere

Erfahren Sie, ob Amitriptylin für Hunde und Katzen giftig ist.

Hunde: Giftig
Katzen: Giftig

Verdacht, dass Ihr Haustier etwas Giftiges gefressen hat?

ASPCA Animal Poison Control Center anrufen: (888) 426-4435 oder Notfall-Ratgeber anzeigen

Amitriptylin ist für Hunde und Katzen sehr giftig. Bereits eine kleine Anzahl humaner Tabletten kann schwere neurologische und kardiovaskuläre Auswirkungen verursachen, darunter Krampfanfälle, abnorme Herzrhythmen und den Tod. Bewahren Sie alle verschreibungspflichtigen Medikamente in einem sicheren Schrank außerhalb der Reichweite von Tieren auf.

Tiere werden am häufigsten dadurch gefährdet, dass sie durch Pillenflaschen kauen, heruntergefallene Tabletten fressen oder versehentlich ein Humanmedikament erhalten. Vergiftungsanzeichen können innerhalb von Minuten bis wenigen Stunden auftreten und sich schnell verschlimmern.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Tier Amitriptylin gefressen hat, behandeln Sie dies als Notfall. Nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrem Tierarzt oder einer Tiergiftnotrufzentrale auf und bringen Sie die Medikamentenverpackung mit.

Zur Vorbeugung von Vergiftungen bewahren Sie alle Antidepressiva außerhalb der Reichweite von Tieren auf, heben Sie heruntergefallene Tabletten sofort auf und geben Sie Ihrem Tier niemals ein Humanmedikament ohne tierärztliche Anleitung.

Ist Amitriptylin für Hunde giftig?

Selbst kleine Mengen können lebensgefährliche Unruhe, Krampfanfälle und Herzrhythmusstörungen verursachen.

Ist Amitriptylin für Katzen giftig?

Äußerst gefährlich; Katzen können schwere neurologische Anzeichen, Übererregbarkeit und Herzrhythmusstörungen entwickeln.

Wirkstoffe

  • amitriptyline

Markennamen

  • Elavil

Darreichungsform

tabletcompounded oral liquid

Häufige Anwendungsgebiete

  • Depression
  • Angstzustände
  • neuropathische Schmerzen
  • Verhaltensstörungen

Giftige Inhaltsstoffe

  • amitriptyline

Symptome, auf die Sie achten sollten

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Lethargie
  • Übererregbarkeit
  • Unruhe
  • Zittern
  • Krampfanfälle
  • Abnormer Herzrhythmus
  • Blutdruckabfall
  • Hyperthermie
  • Erweiterte Pupillen
  • Atemnot

Was tun, wenn mein Haustier Amitriptylin ausgesetzt war?

Suchen Sie sofort eine Notfall-Tierarztpraxis auf. Bringen Sie die Medikamentenverpackung mit und schätzen Sie Menge und Zeit der Einnahme ab. Lassen Sie Ihr Tier nicht erbrechen, es sei denn, ein Tierarzt oder die Giftnotrufzentrale hat es Ihnen ausdrücklich geraten.

Quellen

Hinweis des Tierarztes

PetPilot bietet allgemeine Informationen zu Bildungszwecken. Obwohl wir auf anerkannte tierärztliche Organisationen verweisen, wurde diese Seite nicht für Ihr spezifisches Haustier individuell von einem Tierarzt geprüft. Einzelne Tiere können je nach Alter, Gewicht, Rasse, Gesundheitszustand und verzehrter Menge unterschiedlich reagieren. Konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt oder eine Giftnotruf-Zentrale für individuelle Ratschläge, insbesondere wenn Ihr Haustier krank, verletzt, trächtig, säugend oder unter Medikation ist.

Medizinischer HaftungsausschlussDie Inhalte dieser Seite ersetzen keine tierärztliche Diagnose, Behandlung oder Notfallversorgung. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Haustier etwas Schädlichem ausgesetzt war, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt oder rufen Sie umgehend die ASPCA Poison Control oder die Pet Poison Helpline an.