Schaben-Gelköder und Haustiere
Erfahren Sie, ob Schaben-Gelköder für Hunde und Katzen giftig ist.
Verdacht, dass Ihr Haustier etwas Giftiges gefressen hat?
ASPCA Animal Poison Control Center anrufen: (888) 426-4435 oder Notfall-Ratgeber anzeigen
Schaben-Gelköder sind ein beliebtes Insektizid für den Wohnbereich, weil sie gezielt Kakerlaken bekämpfen und die Belastung für Menschen und Haustiere gering halten. Die meisten modernen Köder enthalten nur eine relativ geringe Menge an wirksamem Insektizid, wie Fipronil, Hydramethylnon oder Indoxacarb, gemischt mit lebensmitteltauglichen Lockstoffen, auf die Kakerlaken nicht widerstehen können. Da die Toxinkonzentration niedrig ist, ist ein kurzer Leck oder eine kleine Kostprobe für einen Hund oder eine Katze wahrscheinlich nicht ernsthaft schädlich, aber der Köder ist dennoch nicht zum Verzehr geeignet.
Das Hauptrisiko bei Gelködern besteht darin, dass die Lockstoffe für Haustiere schmackhaft sein können. Vor allem Hunde können versuchen, mehrere Köderstationen oder eine große Portion Gel zu fressen, was zu Magen-Darm-Beschwerden führt. Anzeichen eines Verzehrs sind Erbrechen, Durchfall, Sabbern, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. In seltenen Fällen, bei sehr großem Verzehr oder Produkten mit bestimmten Inhaltsstoffen, können schwerwiegendere neurologische Effekte wie Zittern oder Krämpfe auftreten.
Um Haustiere zu schützen, tragen Sie Gelköder nur in Ritzen, Spalten und andere unzugängliche Bereiche hinter Geräten oder in Schränken auf, die für Haustiere nicht erreichbar sind. Vermeiden Sie es, Köder entlang von Fußleisten oder auf Böden in Bereichen anzubringen, in denen sich Haustiere häufig aufhalten, und verwenden Sie Köder niemals in oder in der Nähe von Futternäpfen oder Wassernäpfen. Falls ein Haustier Köder verschluckt, halten Sie das Produktetikett bereit und rufen Sie Ihren Tierarzt oder eine Tiergift-Hotline an.
Sichere Alternativen sind integrierte Schädlingsbekämpfungsstrategien – wie das Versiegeln von Ritzen, die Entfernung von Nahrungsquellen und der Einsatz von Köderstationen an verschlossenen Orten – sowie tierfreundliche Schabenbekämpfungsprodukte, die für die Anwendung in der Nähe von Tieren gekennzeichnet sind. Lesen und befolgen Sie stets die Anweisungen auf dem Etikett, und bewahren Sie nicht verwendeten Köder sicher außerhalb der Reichweite von Haustieren und Kindern auf.
Ist Schaben-Gelköder für Hunde giftig?
Kleine Kostproben verursachen meist nur leichte Magenbeschwerden, aber die schmackhaften Lockstoffe können Hunde dazu verleiten, genug zu fressen, um Erbrechen, Durchfall oder Sabbern zu verursachen.
Ist Schaben-Gelköder für Katzen giftig?
Katzen fressen süße Köder eher selten, aber auch bei ihnen kann der Verzehr zu Sabbern, Erbrechen oder Durchfall führen. Bei großen Mengen können neurologische Anzeichen auftreten.
Wirkstoffe
- fipronil
- hydramethylnon
- indoxacarb
- boric acid
- abamectin
Zielschädling
- cockroaches
Formulierung
gel bait in syringe applicator
Signalwort
caution
Anwendungsbereich
cracks, crevices, under appliances, behind cabinets, and other areas inaccessible to pets
EPA-Registrierungsnummer
EPA Reg. No. varies by product
Symptome, auf die Sie achten sollten
- Erbrechen
- Durchfall
- Sabbern
- Appetitlosigkeit
- Müdigkeit
- Zittern oder Krämpfe (selten, bei großem Verzehr)
- Gangunsicherheit
Was tun, wenn mein Haustier Schaben-Gelköder ausgesetzt war?
Entfernen Sie verbleibenden Köder und wischen Sie Ihrem Tier das Maul ab. Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt oder ein Tiergift-Informationszentrum und halten Sie das Produktetikett bereit. Suchen Sie die Notfallambulanz auf, wenn eine große Menge gefressen wurde oder Zittern, Krämpfe oder starkes Erbrechen/Durchfall auftreten.
Quellen
Hinweis des Tierarztes
PetPilot bietet allgemeine Informationen zu Bildungszwecken. Obwohl wir auf anerkannte tierärztliche Organisationen verweisen, wurde diese Seite nicht für Ihr spezifisches Haustier individuell von einem Tierarzt geprüft. Einzelne Tiere können je nach Alter, Gewicht, Rasse, Gesundheitszustand und verzehrter Menge unterschiedlich reagieren. Konsultieren Sie immer Ihren Tierarzt oder eine Giftnotruf-Zentrale für individuelle Ratschläge, insbesondere wenn Ihr Haustier krank, verletzt, trächtig, säugend oder unter Medikation ist.